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Das Automobil-Forum des Veteranen-Fahrzeug-Verbandes (VFV)


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Dieses Thema hat 28 Antworten
und wurde 967 mal aufgerufen
 Bücher und Zeitschriften
Seiten 1 | 2
Hurvinek Offline

Mitglied


Beiträge: 164

07.08.2008 15:05
Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

Hallo allerseits

Die Diskussion, die ich anregen möchte, ist - wie viele andere auch - nicht neu.

Wenn man sich die heutigen Oldtimerzeitschriften anschaut, stellt man fest, dass der Anteil der Berichte über Fahrzeuge der 70er, 80er und 90er Jahre stetig weiter zunimmt. Wenn man sich streng an die Altersgrenze von 30 Jahren hält, erscheint das logisch, da ja jedes Jahr wieder neue Fahrzeugtypen zu "Oldtimern" werden. Aber ich beobachte mit Sorge, was da alles passiert:
Die OM testet im aktuellen "Nachgehakt" ein 17 Jahre junges Audi-Cabrio!
Die MK gibt ergänzend die Zeitschrift "Youngtimer" heraus, was die Hoffnung nährte, dass sich die MK wieder vertärkt alten Autos widmen würde..... falsch gedacht! Keine MK ohne W124, 126, 107 oder andere Neu-Benze.....
Einige neuere Publikationen wie die "Classic Motors" und "Auto Klassik" befassen sich auch nur mit Autos seit ca. 1960, älteres findet fast nicht statt.

Aber es gibt sie noch, die wirklich interessanten Zeitungen: Die "Motor Journal" aus CZ, ca. 60% Vorkrieg, ca. 50% tschechische Produkte, leider auch in tschechischer Sprache. Ausserdem noch die "Swiss Classics" von Markus Rühle, viele spannende Hintergrundinfos über schweizerische Carrossiers.

Warum gibt es das in D nicht mehr? Meine Meinung ist, dass man hier zu sehr auf den "Mainstream" setzt, und keine Experimente macht. Da die Anzahl der 70er und 80er-Jahre-Wagenfahrer erdrückend höher ist als die der Vorkriegfahrer, bringen die natürlich auch mehr Auflage. Klar soweit. Das Bedauerliche ist halt nur, dass unsere Belange dabei mittlerweile ziemlich unter den Tisch fallen. Es gäbe noch jede Menge Uraltautos und -marken, über die noch nie irgendwo in einer deutschen Fachzeitschrift berichtet wurde. Stattdessen banale Grosserien-Gebrauchte á la 316i, 560SEC, 928S usw..... und das nachdem ich mich immer noch nicht von 30 Jahren Dauerbedröhnung durch 356, 190SL und Flügeltürer erholt habe.

Gibt's Meinungen hierzu?

Gruss vom
Olli


wolfi Offline

Mitglied

Beiträge: 300

07.08.2008 15:42
#2 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

ja natürlich gibt es Meinungen dazu.........
Ich habe ganz einfach meine Abos storniert und mich aufs INET verlegt da finde ich was ich suche. Und wenn einmal ein interessanter Artikel zu finden ist dann borge ich mir die Zeitschrift aus.
Und nicht zu vergessen setzt ich Hoffnung in dieses Forum, und ich muss sagen wenn man sich die Menge an Informationsmaterial ansieht das innerhalb kürzester Zeit hier entstanden ist dann Hut ab.

Grüße an ALLE

W.

Klaus A. Offline

Co-Admin


Beiträge: 1.076

07.08.2008 16:19
#3 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten
Hallo zusammen,

ich kaufe seit Jahren nur noch Oldtimer-Zeitschriften, die ich vorher beim Zeitungsfritzen kurz überschlagen habe um zu sehen, ob da was interessantes drin ist. Da dies meisten m.M.n. nicht der Fall ist, lege ich sie zurück ins Regal.
So mache ich es mit allen auf dem deutschen Markt vorhandenen Heften.

Mir geht es auch so, dass ich feststelle, dass es überwiegend um Youngtimer in den Zeitschriften geht (was ehrlich gesagt, früher auch schon der Fall war, mich aber nicht störte, weil für mich als junger Bengel damals interessante und erschwingliche Fahrzeuge).

Problem ist klar: Viele sollen das Heft kaufen und das sind wohl derzeit überwiegend Youngtimer-Interessierte.

Ich hätte folgenden Vorschlag zu machen: Jeder hier von euch hat die Möglichkeit einen Artikel (Kaufberatung oder Modelltypologie) über ein bestimmtes von ihm selber frei gewähltes Fahrzeugmodell zu schreiben und ordentlich bilder reinpacken (Achtung: copyright beachten). So können wir hier im Forum unsere eigene virtuelle Oldtimer-Zeitschrift machen und das reinpacken, was uns tatsächlich interessiert.


Allerdings werfe ich mal folgende (ein wenig provokante) Frage ein:

Was ist eigentlich ein Oldtimer????

Rein rechtlich ganz bestimmt ein Fahrzeug, was vor 30 Jahren das erste Mal für den öffentlichen Fahrzeugverkehr zugelassen wurde.

M.M.n. sind aber viele Fahrzeuge der 50er und 60er Jahre zwar rechtlich ein Oldtimer, aufgrund ihrer Häufigkeit auf Treffen, ihrer tatsächlichen Alltagstauglichkeit (wofür zahlreiche der Fahrzeuge auch noch genutzt werden) höchstens Klassiker (z.B. E-Type, SL-Baureihe, S-Klasse, 356er, usw., usw.).

So, viel Freude beim Diskutieren

Gruß Klaus

http://www.RETRONIA.de
Mode und Accessoires für Gestern

FrankWo Offline

Automobil-Kenner


Beiträge: 1.555

07.08.2008 16:30
#4 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

Zeitschriften-Inhalte sind der Kurzzeitaktualität verpflichtet. Nur, was schnelles Geld bringt, wird gedruckt. Die deutsche Kernkundschaft will sich über Alt-Wagen-Titel Erinnerungen bewahren bzw diese ergänzen lassen. Zielpersonenkreis sind die Nachkriegs-Generationen von der BRD-Gründung bis zu den ersten Nach-Wende-Kindern als Umsatzgaranten zum Thema. Was vermisst wird, bedient das benachbarte Ausland, sei es, weil der Bestand an Zwischenkriegsmaterial - zeitgeschichtlich begründet - dies nahelegt, oder aber man aufgrund geltender Betriebssteuer-Gesetze nicht auf eine ähnlich hohe Druck-Auflage wie im mittleren Zentral-Europa angewiesen ist.
Was immer noch ergänzend erwartet werden kann, wird über (, da gemäss Abverkauf-Erwartung geringe Auflage, Hochpreis-)Bücher erfüllt.
Viele Zeitschriften-Titel werden zuerst zu Markt-Prüfungszwecken regional angeboten. Die wenigsten überleben diesen Testverkauf - wenn, meist nur wenige Monate > Jahre.
Zeitschriften sollen vorrangig unterhalten. Bleibende Werte sind als Inhalte nicht vorgesehen. Die Zukunft des Zeitschriftenmarktes neben dem Buchdruck sowie dem INet als Sofortverwerter aller zum Allgemeinzugriff verfügbaren papiergestützten Datenträger wird derzeit neu bestimmt. Als Ergebnis werden von derzeit 7.800 Titeln (einschliesslich Zeitungen) bundesweit ca. 3.000 übrigbleiben. Wieviele Verlage sich das ganze dann untereinander aufgeteilt haben werden, ist derzeit nicht absehbar, da aus dem Ausland noch Übernahmevorhaben anstehen.
Der Motor-Themen-Magazine-Markt wird sich dieser Entwicklung auch inhaltlich anzupassen haben ...,
( ... ob man hierzu aus Fehlern wie bei der Neuordnung von Fernseh-Sendeanstalten in den vergangenen Jahren zu lernen bereit sein wird, bleibt abzuwarten ...)
... mit Grüssen von FrankWo.

Michael P. Offline

Admin


Beiträge: 2.784

07.08.2008 17:42
#5 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

Wie Klaus A. es schon geschrieben hat: schreibt auf was Ihr erlebt habt! Restaurationsberichte, Scheunenfunde, Typenkunde, Fahrberichte. Schön mit Foto verpackt und dann digital ab zu mir. Copyright beachten. Andere Personen auf dem Foto, dann hinten das Einverständnis zum Drucken quittieren lassen!
Ich prüfe die Kosten zwecks eigenem Heftchen. Hatte das der Zweiradfraktion auch schon angeboten. Könnte ein Heftchen um die 30-40 Seiten ergeben. Für drei bis 5 Euro müßte das machbar sein.

Oldtimer hören bei mir 1960 auf.

Gruß, Michael.

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michix2002 Offline

Mitglied


Beiträge: 123

07.08.2008 18:30
#6 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

ich sehe das ähnlch wie du! mir gefällt die tendenz zum youngtimer auch nicht wirklich.

am liebsten wäre mir eine zeitung nur für vorkrieg...wie zb. Automobile (die ich auch abonniert habe)....aber auch die restlichen englischen oldtimer zeitungen haben ..finde ich....eine bessere aufmachung und einen besseren mix zwischen alt und wirklich alt (und die kaufe ich immer am airport).


gruß

michi

Michael P. Offline

Admin


Beiträge: 2.784

07.08.2008 18:36
#7 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

Na, wo ist das Problem? Scheiben können wir doch alle. Schickt mir eure Berichte und Foto's. Ich stelle daraus eine Zeitschrift zusammen. Dann spreche ich mit einer Druckerei und frage nach dem Preis. Dann tue ich es hier kund. Bei einer vernünftigen Bestellung wird gedruckt.

Gruß, Michael.

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HUY Offline

Mitglied

Beiträge: 411

07.08.2008 18:43
#8 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

Außerdem ist es eine Frechheit,Artikel anzukündigen und dann nicht zu bringen,wie zum Beispiel in der Letzten Oldtimer Markt,mit dem Bericht vom Elite.Schreiben die Herren Redakteure eine Zeitung für sich oder für die Leser?
Mein Abbo ist abbestellt.Ich will den Stuß der Alltagswagen nicht mehr haben,aber wahrscheinlich haben die Redakteure nur Zugriff auf Unterlagen und Autos der Zeit worüber Sie schreiben.
Henry

Hurvinek Offline

Mitglied


Beiträge: 164

07.08.2008 18:53
#9 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

Der S18 ist der Elite aus Eurem Club, stimmt's, Henry?

Michael P. Offline

Admin


Beiträge: 2.784

08.08.2008 08:22
#10 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

Die Herren Redakteure haben Zugriff auf viel mehr als wir denken. Ich weiß jetzt nicht, wohin die Inge Klacks seine Sachen verscheuert hat, aber das war schon eine "Wucht", was Klacks da zusammengertragen hatte. Itgendeine Zeitschrift hat das Archiv bestimmt teuer gekauft. Und Archive, viele von heimlichen Sammlern werden oft bei denRedaktionen angeboten.

Das Problem liegt meist woanders. Erstmal wie schon beschrieben gehen die heute Richtung 60er und 70er, weil da die meisten Käufer mit schrauben. Unsere Vorkriegssachen kommen gelegentlich, um uns bei der Stange zu halten. Die herren Redakteure bedienen sich jetzt hauptsächlich freier Schreiberlinge. Und die schreiben über das, wass ihnen als Futter gratis vorgelegt wird. Kaum Recherce-Arbeit, und maximale Kohle.

Gruß, Michael.

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Hurvinek Offline

Mitglied


Beiträge: 164

08.08.2008 09:02
#11 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

Im Falle der MK scheint die Sache klar zu sein: Die recyceln sich selber.....

Weil Autos ab einem Alter von 30 Jahren als Oldtimer gelten, nimmt man sich als findiger MK-Redakteur die AMS von vor 30 Jahren - immerhin hat man das Archiv gleich im Hause - und schaut nach, was man dort abschreiben kann, mit allen Fehlern und Ungenauigkeiten.

So ist das. Und weil die AMS vor rundherum 30 Jahren ziemlich viel und lobend über Porsche und Mercedes geschrieben hat, taucht das eben jetzt alles wieder erneut auf.

Besonders geärgert hab' ich mich vor einigen Jahren, als die MK über den Fiat 850 Spider berichtete, die Lenkung sei (sinngemäss) um die Mittellage herum etwas "teigig". Das stand Ende der 60er wortwörtlich genau so in der AMS und war damals schon völliger Quatsch. Was mich auch immer gestört hat, ist die Wortwahl für die Vergleichstests: Mercedes gegen BMW, Ford gegen Opel usw. Sind wir im Krieg? Kämpfen wir gegeneinander.....? Armselig finde ich das. Ich bin davon überzeugt, dass es einige Verkehrstote weniger gegeben hätte in den letzten Jahrzehnten, wenn es diese unsägliche Semantik "Testsieger" in der AMS nicht gäbe. Als Fahrer will man ja dann auch wissen, ob das eigene Fahrzeug wirklich nur 2 km/h schneller ist als das Konkurrenzmodell..... und so passiert's dann.

Ich hab' die ersten Jahrgänge der MK alle selber am Kiosk gekauft, jede einzelne Ausgabe und darf daher sagen, als treuer Leser zum Erfolg der Zeitschrift MK - gerade in den Anfangsjahren - beigetragen zu haben. Problematisch wurde es gegen Ende der 80er, als es mit "Klassik-Invest" - noch so Wort, brrrr - losging und mit den Preisprognosen, wer erinnert sich noch? "Welches Auto erfährt in den nächsten Jahren den grössten Wertzuwachs?" - Als hätte man's geahnt: Bugatti 57, Porsche 356, Mercedes W113, Ferrari 250 GT SWB......

Naja, was soll's.... Betriebswirtschaftlich scheint das ja alles zu funktionieren, warum also sollten Herr Jürgens und seine Leute 'was daran ändern? Wenn die Masse der Leser das Konzept, die Themenauswahl und die Qualität der Berichterstattung inkl. Bildmaterial so wie dargebracht gut finden, dann ist offensichtlich meine Sicht der Dinge falsch, z.B. krieg' ich bei der Rubrik "Besser machen" jedes Mal Temperatur! Wird aber schon so gewünscht sein, ich nehme an, die Mehrzahl der MK-Leser sind eh' keine Oldtimer-Liebhaber, denen ist doch egal, ob der Wagen original ist oder nicht, Hauptsache, der Wert steigt.

Ich jedenfalls komme gut ohne die MK durch's (Oldtimer)-Leben. Ausserdem nerven mich Alf Cremers' dämliche Stilberatungen und seine peinliche Luxusuhrenpropaganda.

Viele Grüsse.

Michael P. Offline

Admin


Beiträge: 2.784

08.08.2008 09:08
#12 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

Den Alf habe ich mal persönlich kennengelernt. Möchte ich nicht noch einmal in meiner Nähe haben...

Gruß, Michael.

fährt lieber als rumzustehen
http://www.oldtimerferien.de

ericstrip Offline

Mitglied


Beiträge: 52

08.08.2008 14:10
#13 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

Es ist wohl tatsächlich so, daß sich "Minderheiten-Themen" immer mehr ins Internet verlagern. Das hat Vorteile (Menschen mit denselben Interessen haben heute ganz andere Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu treten, sich auszutauschen, Inhalte anderen zugänglich zu machen) - aber auch handfeste Nachteile.

Zunächst fällt auf, daß kommerzielle Medien zunehmend nur noch das bringen, was sich verkauft. Und zwar das, was sich auf den ersten Blick verkauft. Dieses Phänomen hatten wir, wie Frank richtig angemerkt hat, bereits beim Fernsehen, wo wirklich Interessantes immer weniger Chancen bekommt (und wenn, dann mitten in der Nacht oder auf Spartensendern, die nur ein kleines Publikum erreichen), nun breitet es sich auch auf Fachmagazine für ein Publikum mit speziellen Interessen aus. Irgendwann ist alles Mainstream. Wer etwas abseits dieses Mainstreams sucht, muß es erst einmal finden, er muß also tatsächlich erst einmal auf die Suche gehen. Man findet im Internet inzwischen eine Menge, es liegt aber fragmentiert an vielen Orten, man muß die Stecknadel im Heuhaufen finden. Vieles ist nicht verifiziert, die Leser werden selbst zu Redakteuren, die recherchieren. Das ist anstrengend, obwohl es sich durchaus lohnt.

Es ist trotzdem schade, daß es dadurch immer schwieriger wird, ein Presseerzeugnis zu finden, welches einem als langjährig automobilhistorisch Interessierten noch etwas Neues bietet (ich habe mit 10 Jahren angefangen, mich zu interessieren, mit 11 fand ich heraus, daß es auch Zeitschriften in diesem Bereich gibt - die gab es damals halt auch noch nicht in jedem Dorf - ich lese somit nun auch schon seit 1986). Daß es die Marke "Z" gab, habe ich beispielsweise erst aus einem anderen Forum erfahren, weil Olli sich einen gekauft hatte und ein Foto eingestellt hat. Eine Zeitschrift hat im Grunde tolle Möglichkeiten, Faszination zu wecken - durch große, detaillierte Fotos, engagierte Fahrberichte, automobilhistorische Betrachtungen und Geschichten rund ums Auto. Am besten alles das. Die für mich interessanten Autos bekommen oft aber nur kurze Erwähnungen, wogegen die soeben genannten Möglichkeiten vor allem dazu genutzt werden, einen 123er Benz zum Kultobjekt hochzujazzen. Wie viele Möglichkeiten, Begeisterung zu wecken, bleiben da ungenutzt... Aber: Es ist ein finanzielles Risiko. RTL würde mit einem Kulturmagazin auch einige Zuschauer verstören. Und Kleinauflagen landen wegen der Vertriebsstruktur in Deutschland nicht am Kiosk.

Das, was sich hier die meisten wünschen, ist nicht der Mainstream aus der Ecke 190 SL, 911, MGB. Es ist sozusagen Underground. Es ist wie im Bereich der Musik, wo die wirklich coolen Sachen eben nicht im Radio laufen (oder nur auf speziellen, versteckten und quantitativ gering vertretenen Sendeplätzen).

Jedoch: Der Bedarf besteht - wie auch dieses Forum zeigt (und auch die spezialisierteren Musikfans finden ja immer zusammen). Obwohl dieses Forum erst eine lächerlich kurze Zeit online ist, habe ich hier schon vieles Interessantes gelesen und ich bin guter Dinge, daß hier noch viele Gleichgesinnte hinfinden und Interessantes zu erzählen haben werden.

Die "The Automobile" muß ich wohl auch langsam mal antesten, ich habe schon viel Gutes von ihr gehört, man bekommt sie hier aber scheinbar nur im Abo und läuft ihr nicht über den Weg, daher hatte ich ich noch immer keine in der Hand.

Was den Alf angeht - ich habe ihn auch persönlich kennengelernt - er ist vielleicht nicht jedermanns Typ, aber mir ist er sympathisch. Er lebt halt seine Leidenschaften mit voller Konsequenz, was grundsätzlich nichts Schlechtes ist. Und über Geschmack (123er...) kann man bekanntlich nicht streiten.

Viele Grüße,
Nils

tignale Offline



Beiträge: 1

25.09.2008 22:11
#14 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

Hallo das ist eine super Idee!!
Genau aus diesem Grund veranstalten wir einen Oldtimer Markt bis Bj.1938!!
Wir hatten die Nase voll von den "Modernen Sache, dem Spielzeug, den Klamotten und Flohmarktartikeln" deshalb haben wir uns vor 7 Jahren entschlossen einen Teilemarkt für Fahrzeuge und Teile bis einschliesslich Bj.1938 ins Leben zu rufen.
Der Markt wurde super von der Motorrad Fraktion angenommen,die Autoleute sind leider nicht so aktiv.
Wenn es Dir oder Euch möglich ist, macht die Zeitschrift!!

Unsere Webseite ist http://WWW.Vokrima.de

MfG
Jürgen

classitec Offline

Mitglied

Beiträge: 174

26.09.2008 12:05
#15 RE: Zur Situation aktueller Oldtimerzeitschriften Zitat · antworten

Hallo Jürgen,ich bin natürlich mogen in Alzenau so wie jedes Jahr wieder dabei.Da ich fast nur Autoteile zum Verkauf habe,besteht die Problematik nicht am Angebot von Teilen sondern es kommen fast nur Motorrad-Leute als Kunden.Aus diesem Grund beschränkt sich das Angebot so stark auf diese Teile.Die Verkäufer wollen natürlich in erster Linie etwas verkaufen und richten danach ihr Angebot aus.
Ich bin mit einem alten Opel Corsa A als Verkäufer dort und jeder aus dem Forum möchte mich gerne ansprechen.
Also Allen viel Spaß und erfolgreiche Teilesuche Gerd.

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