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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 595 mal aufgerufen
 Mercedes-Benz
Projektzentrum Offline

Mitglied

Beiträge: 263

19.01.2012 19:49
Unterlagen zum Stuttgart gesucht Zitat · antworten

Hallo,

Suche Unterlagen zum MB 10/50 PS Stuttgart 260 Kübelwagen gerne in Kopie!

Betriebsanleitung ET-Liste Fotos Prospekte...

Vielen Dank

Grüße aus DD

FrankWo Offline

Automobil-Kenner


Beiträge: 1.503

20.01.2012 11:28
#2 RE: Unterlagen zum Stuttgart gesucht Zitat · antworten

Zum Einstieg:

Der Verfasser des Buchtitels 'Mercedes P- & LKW 1933>45' aus 1993 ist "Dr Hans-Georg Mayer-Stein". Dieses im Rahmen der 'Dörfler-Edition im 'Nebel-Verlag GmbH Eggolsheim' erschienene Buch weist neben einem umfangreichen Autoren-Archiv auch weitere Bezugsquellen aus.
Sicher hat der Autor mehr zu Ihrem Zielanfrage-Baumuster in seiner Sammlung, als das Buch beinhaltet.

Mit (Empfehlungs-)Grüßen, FrankWo

NS.: Wehrmachtsforum mit ~70% deutschsprachiger NutzerInnen: http://tinyurl.com/yboxu6

Projektzentrum Offline

Mitglied

Beiträge: 263

18.05.2012 21:44
#3 RE: Unterlagen zum Stuttgart gesucht Zitat · antworten

Hallo, kann jemand etwas zum Thema Frontscheibe sagen. Es gibt anscheinend verschiedene Ausführungen, einmal mit geteilter ausstellbarer Scheibe auf der Fahrerseite und einmal ohne. Die meisten Archivbilder zeigen den Stuttgart Kübelwagen ohne extra Ausstellscheibe. Was ist nun richtig bzw. war das ggf. Baujahrabhängig? Danke für Infos.

FrankWo Offline

Automobil-Kenner


Beiträge: 1.503

19.05.2012 19:51
#4 RE: Unterlagen zum Stuttgart gesucht Zitat · antworten

Die Frontscheiben-Vielfalt erklärt sich am leichtesten über das (Umbau-)Jahr sowie jenes des Lichtbildaufnahme-Zeitpunktes des jeweiligen Wagens.
Die ersten (1929>) für die Reichswehr bis zur Produktionsgleichschaltung ausgelieferten Wagen hatten jene, mehrfach geteilten Scheiben.
Später kamen die beschlagnahmten > zwangsumgebauten Fahrzeuge hinzu, bei welchen man die Frontscheiben, wo es ging, im Urzustand belassen hat. Inbesondere viele nun Ex-Kraftdroschken hatten bis 1932 durch ihre Zuvil-Karosserie-Aufbauer jene mehrteiligen Scheiben.
Um die Nazi-Produktionsvorgaben zu erfüllen versucht zu sein, mußte man u.a. bei Trutz, Gaubschat & Ko. auch auf noch vorhandene Teile zurückgreifen, sodass oft auch 1933>-auf- bzw zwangsumgebaute Wagen mit gerade reichlich vorhandenen Schebentypen ausgeliefert wurden.
Im weiteren Kreigsverlauf wurde letztendlich aus Nachschubnot alles angepasst>verbaut, was man noch verwerten konnte.
Bei etweigen Propaganda-Bildern empfiehlt es sich immer, wie auch gegenwärtig, zwischen Wunsch->Soll->Ist-Zustand zu unterscheiden ...,

... mit Grüßen, FrankWo

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