Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Das Automobil-Forum des Veteranen-Fahrzeug-Verbandes (VFV)


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 8.401 mal aufgerufen
 Allgemeines zum Thema
Landy954 Offline

Mitglied


Beiträge: 4

16.02.2018 11:06
Benzinfrage Zitat · antworten

Moin Allerseits!

Wie macht Ihr das mit dem Benzin?
Die früheren Motoren liefen ja alle mit verbleitem Benzin und niedriger ROZ.
Heute gibt es ja sowas nicht mehr...
Rüstet Ihr Eure Motoren im Zuge der Restaurierung/Überholung auf Beifreibetrieb um, oder nehmt Ihr diese Bleiersatz-Stoffe, die man dem Benzin beimischt, oder gar Super Plus?

Für mich selbst käme ja eher eine Umrüstung in Frage, weil ich zu dem anderen Zeugs nicht wirklich Vertrauen habe...

Deus mare, Friso litora fecit

ventilo Offline

Mitglied


Beiträge: 426

16.02.2018 11:33
#2 RE: Benzinfrage Zitat · antworten

Verbleiten Kraftstoff gibt es i Deutschland erst seit Ende der 30er Jahre. Vorkriegsmotoren sollten also immer mit bleifrei klarkommen, Zweitakter natürlich auch.
Bei meinen Nachkriegs Oldies (alle mit Grauguß Zylinderköpfen) verzichte im auch auf Zusätze. Auf bleifreien Kraftstoff zurückführende Motorschäden hatte ich trotzdem noch nie.
Dabei fahre ich die Motoren keineswegs besonders schonend, checke aber regelmäßig das Ventilspiel.
Im Zuge einer Motoren Überholung wurden bei mir immer gehärtete Sitzringe montiert.
Also ich würde immer auf Additive verzichten (auch wenn die Ventilsitze direkt im Grauguß sind), bei thermisch hoch belasteten Motoren mit Luftkühlung und Aluköpfen mag das jedoch anders sein.

Super Plus hat zwei Vorteile: Zum einen die hohe Oktanzahl von 98, die einige Motoren benötigen und es ist frei von Alkohol Zusätzen. Letztere können bei einigen Fahrzeuge Probleme machen (z.B. Gummiteile angreifen - bei mir waren es die neuen Benzinschläuche trotz DIN-Markierung). Wer mit 95 Oktan klarkommt kann auch Super fahren, von E10 oder sogar E85 würde ich abraten.
Manche Hersteller aus den 60/70er Jahren schreiben sogar 100 Oktan vor, d.h. man muß bei ARAL oder Shell tanken oder Oktanbooster zuschütten. Oft reicht es auch ein paar Grad weniger Frühzündung zu geben oder beim Klingeln vom Gas zu gehen.

ceterum censeo: Das Ganze ist aber eine Glaubensfrage - genau wie das richtige Oldtimeröl....

Landy954 Offline

Mitglied


Beiträge: 4

16.02.2018 11:45
#3 RE: Benzinfrage Zitat · antworten

@Ventilo:
Öl??
Ist auch ein Thema für sich... Bei meinen alten Motorrädern, die ich hatte kam im Motor und Getriebe immer 15W40 rein... Diffs 75W90.
Da hatte ich auch nie Probleme mit...
Ich denke Grad beim Getriebe und Motor, wurden bei Vorkriegsmodellen sicherlich häufig Einheitsöle verwendet...

Deus mare, Friso litora fecit

zvenke Offline

Mitglied

Beiträge: 48

21.03.2018 11:06
#4 RE: Benzinfrage Zitat · antworten

Hallo zusammen,
ich halte es wie ventilo. Vorkriegsmotoren sind ohne Problem Bleifrei zu fahren. Meine Touren AWO von 1958 fährt schon immer Super bzw. meist Super Plus ohne Zusatz. Die höhere Oktanzahl scheint nichts auszumachen. Außerdem gehen Schläuche o.ä. bei weitem nicht so schnell kaputt. Das Ventilspiel bleibt normal und ich kann das Ding ein halbes Jahr stehen lassen ohne daß der Sprit kaputt geht. Biosprit ist so umweltschädlich, daß es zum Himmel schreit.
Viele Grüße

 Sprung  

Willkommen im Automobil-Forum vom www.veteranen-fahrzeug-verband.de
Sie können das Forum hier kostenlos nutzen, müssen sich jedoch vorher mit einer gültigen eMail Adresse anmelden. Die Anmeldungsdaten werden beim Host des Forums gespeichert und nicht vom Veteranen-Fahrzeug-Verband für Werbung oder ähnliche Zwecke verwendet.

Xobor Forum Software von Xobor